Unsere Bahnen ...

Der Einstieg in den Parkland-Course fällt nicht schwer und schon vom ersten Grün schaut man auf den Tegernsee. Aber dann sollte man sich auf den nächsten Abschlag konzentrieren. Denn teils hohe Bäume auf beiden Seiten sind an der 2, wie auf der gesamten Anlage, charakteristisch. Ein Graben mit einem steilen Anstieg zum zweiten Grün macht klar, dass es sich hier um einen Platz in den Bergen handelt. Obwohl zahlreiche Fairways auf einem fast ebenen Hochplateau liegen, erfordern doch einige Bahnen mit ordentlichen An- und Abstiegen Kondition.

Platzkenntnis ist bei Loch 5, einem Dogleg nach links, von Vorteil. Hier müssen der Abschlag und das folgende Eisen "sitzen", um mit Par vom Grün zu gehen. Auch an der 6 und an der 7 - ein von Gelb 201 Meter langes Par 3 -sollte man seinen Abschlag nicht streuen.

Die 8 bietet den spektakulärsten Blick auf den See und die Tegernseer Paradeberge. Die 9 ist ein kurzes Par 3, das in Richtung Clubhaus führt.

Hinterm zehnten Grün weist die St. Quirinus-Kapelle von 1828 den Weg. An der 11 und 12 sollte man Selbstbewusstsein tanken, denn die 13 ist ein tückisches, enges Par 5 mit einem ondulierten, hängenden Grün.

Wer sich traut, kann vom weißen Tee 14, dem höchst gelegenen Punkt der Anlage, einen Drive carry 214 Meter über einen großen Teich versuchen. Aber auch der Abschlag von Gelb ist eine mentale Herausforderung.

Es bleibt spannend bis zur 18, einem würdigen Schlussloch. Das Par 4 ist ein Dogleg mit blindem Abschlag in Richtung eines Teichs. Dahinter wartet ein schön modelliertes Grün, das von zwei Bunkern gut bewacht wird.